Der Link zum Impressum

Im vorhergehenden Blogbeitrag habe ich das Impressum für dieses Weblog gepostet. Natürlich ist das nicht die übliche Weise für ein Impressum. „Ein Impressum muss selbstverständlich schnell zu finden und leicht zu erkennen sein.“ (Wikipedia).
Das ist ist bei einem Blogbeitrag, also einem Artikel, nicht fortwährend der Fall. Üblicherweise befindet sich ein Impressum oder ein Link zum Impressum am Ende einer Website oder auch mal noch in der Sidebar, innerhalb der Blogbeiträge wird allerdings selten jemand nach den Kontaktdaten suchen. Kurz gesagt, eine statische Seite muss her.

Statische Seiten in WordPress Backend anzulegen funktioniert natürlich genauso komfortabel wie ein Blogposting zu schreiben, wie aber füge ich eine Seite meinem Theme hinzu? Folgend also ein paar Möglichkeiten einen einzelnen Link zu einer statischen Seite anzeigen zu lassen.

a href="http://beispiel.de/impressum"

Das ist natürlich die „einfachste“ Lösung, hat allerdings einen Nachteil. Wenn es keine Seite namens Impressum gibt, habt ihr einen toten Link auf der Seite. Solltet ihr ausserdem mal gezwungen sein auf die „nice permalinks“ zu verzichten, wird die gewünschte Seite auch nicht erreicht. Für einen einzelnen Link zum Impressum mag es mal noch gehen, es gibt aber elegantere Lösungen.

<a href="http://beispiel.de/impressum">Impressum</a>

wp_list_pages( $args )

Dieses Template Tag gibt es schon seit WordPress Version 1.5. Für den einzelnen Link, kann man die ID einer statischen Seite über das Argument include=ID hinzufügen. Da die Ausgabe standartmäßig als Liste erfolgt, wir aber blos den nackschen Link haben wollen, ergänzen wir ausserdem title_li=. Alle weiteren Argumente sind im WordPress Codex nachzulesen.

<?php wp_list_pages( 'include=4&title_li=' ); ?>

wp_page_menu( $args )

Dieses Template Tag ist in Version 2.7 neu hinzu gekommen und orientiert sich mehr an der Aufgabe ein Hauptmenu zu generieren. Erkennen kann man das an der Möglichkeit direkt über show_home=1 einen „Home“ Link hinzuzufügen und natürlich verrät es auch der Name. Um eine einzelne Seite auszugeben, ergänzen wir die Argumente wieder mit include=ID. Eine umfangreiche Beschreibung zu wp_page_menu() findet sich bei Simon auf webdemar.com.

<?php wp_page_menu( 'include=4' ); ?>

get_page_by_title( $args )

Auf Webdemar.de habe ich eine Lösung gefunden, die den genannten Anforderung am besten gerecht wird. Über get_page_by_title() wird die ID einer statischen Seiten anhand des Seitentitels ermittelt. Die ID wird dann wiederum genutzt um über get_permalink( $id ) die URL zur gewünschten Seite zu bekommen. Das folgende Beispiel prüft ausserdem, ob eine Seite gefunden wurde. Ist das nicht der Fall wird nichts ausgegeben. In seinen Artikel beschreibt Simon noch weitere Anwendungsmöglichkeiten.

<?php
$seite = get_page_by_title( 'Impressum' );
if( $seite ) {
?>
	<a href="<?php echo get_permalink( $seite->ID ); ?>">
		Impressum
	</a>
<?php } ?>

ab WordPress 3.0

Im Entwicklerblog von WordPress wurde ein Page Menu User Interface als neues Feature in der Version 3.0 angekündigt. Ähnlich wie bei den Widgets kann man sich dabei ein Menu mittels Drag&Drop zusammenstellen. Für diejenigen, die sich ihr Blogtheme selbst schrauben ist das sicherlich nur zusätzlicher Ballast, für Theme-Entwickler ist das aber sicher ein nützliches Werkzeug Themes noch flexibler zu gestalten.

xHTML, CSS, PHP und Javascript Syntax richtig darstellen

Da ich hier über Webentwicklung schreiben möchte, muss ich auch immer wieder Codeschnipsel einfügen und um auch bei längeren Codestücken nicht den Überblick zu verlieren, werden diese in der Regel eingefärbt. Das erhöht die Lesbarkeit der Codezeilen und setzt sich besser vom übrigen Text ab, hilft also auch zur Textstrukturierung.

<!-- html Grundgerüst -->
<html>
  <head>
    <title>Titel der Website</title>
  </head>
  <body>
    <h1>die erste Überschrift</h1>
    <p>Lorem ipsum dolor sit amet..</p>
  </body>
</html>

Es gibt dafür das ein oder andere Plugin, da ich mir aber für diese eigentlich recht simple Sache nicht unnötig Ballast anschnallen möchte, habe ich mir eine individuelle Lösung zusammen gesucht. Mit Hilfe des Javascriptes Highlight.js werden meine Codezeilen innerhalb von <pre><code> ... </code></pre> um ein paar <span>-Elemente bereichert, die ich dann über CSS-Klassen einen eigenen Style zuweisen kann. Unterstützt werden die gängigen Sprachen, schön ist, ich kann mir diejenigen raussuchen, die ich auch tatsächlich benötige und nicht mehr.

Auch von Highligh.js wird direkt ein WordPress Plugin angeboten, es geht aber auch anders, da mir ja die Einbindung der Javascript- und CSS-Datei völlig ausreicht. Meine functions.php sieht dementsprechend derzeit so aus:

<?php
$templatepath = get_bloginfo( 'template_directory' );

wp_enqueue_style( 
    'code-style', $templatepath.'/css/default.css'
);

wp_enqueue_script(
    'my-script',
    $templatepath . '/js/highlight.pack.js',
    array(),
    '',
    true
);

function init_highlighting_on_load() { 
	echo "<script type=\"text/javascript\">hljs.tabReplace = '   ';hljs.initHighlightingOnLoad();</script>";
}
add_action( 'wp_footer', 'init_highlighting_on_load' );
?>

weiterführende Ressourcen:
16 Javascript Syntax Highlighting Scripts
Code Converter von Frank Bültge

Verwirrung, was Neues? Was wird denn das?

Nun gut, ich kann ja mal versuchen meine Ideen in Worte zu fassen.
Schon seit geraumer Zeit interessiert mich dieses WordPress, mit dem man auf sehr elegante und auch individuelle Art und Weise Inhalte im World Wide Web veröffentlichen kann. Das gute ist, ich bin da nicht allein dieser Meinung. Weltweit wird WordPress eingesetzt um die verschiedensten Inhalten im Netz zu platzieren und auch überall gibt es Communities und bloggende Entwickler die es mir möglich gemacht haben mehr davon zu verstehen. Continue reading „Verwirrung, was Neues? Was wird denn das?“

Ich gratuliere!

Also mal ganz ehrlich, wie hast du bloß diesen Artikel gefunden? Das ist nämlich gleich mal der erste, den ich zumindest unter dieser Domain zu bieten habe und ich hätte jetzt nicht gedacht, dass du so weit zurückblätterst. Aber jetzt bist du ja da und da möchte ich natürlich auch nicht undankbar sein und dir gratulieren. Das wars dann aber auch schon, schließlich denn zum Zeitpunkt des Schreibens weiß ich noch nicht was alles noch alles so aus diesem Blog geworden ist und jetzt wo du das liest, solltest vielleicht einfach mal noch andere Beiträge lesen und dich nicht weiter von mir belabern lassen. Also husch husch!