Dennis Morhardt hat heute den Start seines neuen Blogs BuddyPress Tutorials bekannt gegeben.
Peter Kröner gibt eine ganze Reihe von Tipps, Links und Erklärungen für das Entwickeln für das Web unter Linux. So was habe ich gesucht
Link des Tages #1
… der Tag ist zwar noch nicht vorbei, aber DAS muss ich jetzt doch mal losschicken
… und wieder einmal zieht sich das Web die Siebenmeilenstiefel an. Bekamen das Web mit der Einführung der offenen Schnittstellen, den APIs, in den Sozialen Netzwerken den Schmackes von Experiment, Teilhabe und Chance tritt nun der Beigeschmack von Abhängigkeit und Risiko mehr in den Vordergrund. Ein billiges Experimentierfeld für willige Tüfftlerskalen. Beim offiziellen Tweet Button ist das jetzt sicher nicht so gravierend. Es ist aber schon komisch, dass den Diensten Gowalla und Foursquare noch vor kurzem die beste Zukunft vorausgesagt wurde und nun mit der Einführung von Facebook Places der Tod.

Auf den Workflow kommt es an – getwitterte Links in Delicous speichern
Das “Netz” wird immer größer, immer mehr Menschen nutzen Twitter, Facebook und Blogs um miteinander zu kommunizieren. Je mehr Kontakte wir haben, desto schneller aktualisiert sich unser Informationsstream. Da unser Aufnahmevermögen allerdings nicht mitwächst, kann es da schnell passieren, dass man sich in der Informationsflut treiben läßt und irgendwann merkt, dass man eigentlich sehr viel Zeit dafür einsetzt seine Tweets wie einen Heuhaufen nach einem Link durchsuchen, anstatt mit den Informationen effektiv zu arbeiten.
Das schreit nach einem Workflow und just hier ist er. Wir verbinden unseren Twitterstream mit Delicious, einem Dienst um effektiv Bookmarks, also Links, zu verwalten. Immer wenn einer meiner Tweets einen Link beinhaltet, werden diese Links in Delicious gespeichert. Sind noch Hashtags vorhanden, werden diese zu Delicious-Tags. Suche ich dann später einen bestimmten Link, finde ich den dann schneller, entweder über die Suche oder gleich über die Tags.
Sergej Müller hat genau für diesen Fall ein Script entwickelt und es in seinem Blog zu Verfügung gestellt. Wer nicht mit Scripten rumhantieren möchte, nutzt packrati.us und verbindet seinen Twitter Acount mit Delicious. Was der Webdienst packrati.us dem Script von Sergej über hat, ist das Bookmarken von gefavten Tweets. Das ist extrem nützlich, da es praktisch das Bookmarken mit einem Klick realisiert.
Es muss nicht immer ein Plugin sein, um den Funktionsumfang von WordPress zu erweitern. Simon stellt das jQuery Plugin prettyPhoto vor und zeigt wie man es z.B. über die functions.php in das Theme einbindet. Neben einzelnen Bildern kann man mit prettyPhoto auch Gallerien, Videos, Flash, externe Sites oder auch einzelne Contentblöcke den richtigen Rahmen verpassen.
Blick unter die Motorhaube: Pro-Netzneutralitaet.de läuft unter WordPress
Die vielbeachtete Initiative-Website pro-netzneutralitaet.de läuft unter WordPress. Dennis Morhardt, der die Seite konzipieren, umsetzen und betreuen durfte, gibt ein paar technische Details, wie die Seite selbst der Verlinkungen durch heise online stand hielt.
Die Bedeutung von Optimierung, wie die Reduzierung der Serverrequests, sowie ein gut überlegtes Caching, scheint unter WordPress immer mehr ein Thema zu werden. Zuletzt hatte z.B. auch Peter Stawowy mit einem Link vom Bildblog auf den Flurfunk Dresden zu kämpfen. Ebenfalls nicht leicht hatte vorher die Safttante bzw. die Mindbox Crew beim Relaunch der Walters Website.
Wer es besonders technisch mag kann sich zum Thema “Caching- und Optimierungsstrategieen für 8 Mio Aufrufe pro Monat” die Vortragsfolien von Florian Holzhauer anschauen.
Um eine Diskussion in den Kommentaren eines Blogbeitrages verfolgen zu können und automatisch über neue Kommentare informiert zu werden kann man entweder den Kommentarfeed abonieren oder aber das Blog ermöglicht das Abonieren per Mail. Subscribe to Comments heißt das ganze und da man ja nicht gern Teil von Spammerei sein möchte bzw. nicht sollte gibt es “Subscribe to Comments” mit Double-Opt-In Prüfung.
Da ich gesehen hatte, dass meine Portfoliosite steffenpeschel.de auf kleinen Bildschirmen wie z.B. dem iPhone Probleme macht, habe ich das ganze jetzt wieder mit Hilfe von YAML umgesetzt. Der Text wurde teilweise übereinander gelegt und somit unleserlich. Jetzt sollte man wieder lesen können.
Den offiziellen Tweet Button in WordPress Archiv und Index Seiten
Gerade habe ich mir die erste Folge Technikload angeschaut und mir dadurch mal den neuen offiziellen Tweet Button zu Gemüte geführt. Das ganze ist wirklich ein Kinderspiel und kann in der single.php einfach an gewünschter Stelle reinkopiert werden. Für Archivseiten wie auch für die index.php oder home.php braucht es eine kleine Änderung, damit die richtige URL und der richtige Text vom Twitter Button benutzt wird.
Hier zunächst die Zeile “Code” wie man sie direkt unter http://twitter.com/goodies/tweetbutton generieren kann:
<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" data-via="TWITTERNAME" data-lang="de">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script>
Beim Generieren des Buttons gibt es auch die Möglichkeit weitere Attribute zu ergänzen, so z.B. data-url für eine eigene URL – also worauf der Tweet linken soll – und data-text für einen eigenen Tweet-Text. Werden diese Attribute nicht gesetzt, liest das Tweet-Button-Script diese Daten direkt von der Seite, was ja bei der Startseite (in der Regel die index.php oder home.php) einfach die Website URL und nicht der Beitrags-Permalink ist. Gleiches gilt für den Tweet-Text.
Innerhalb des WordPress Loops ist die Lösung natürlich ein Kinderspiel.
data-url="<?php the_permalink() ?>" data-text="<?php the_title(); ?>"
Mein Sonderfall auf dieser Seite:
Da ich den Titel mit meiner beschriebenen Funktion um ein paar HTML Tags erweitere, funktioniert die Übergabe der des Titels nicht einfach so. Hier meine Quick and Dirty Lösung, um die HTML Tags einfach wieder rauszufiltern:
data-text="<?php echo htmlentities(get_the_title()); ?>"
Update:
Sergej hat in seinem Blog eine Variante gepostet, die anstatt dem Javascript den Button direkt in ein <iframe> einbindet. Das Javascript welches im Endeffekt ebenfalls den Button in einem <iframe> darstellt, entfällt.